Im Interview mit Dr. Markus Pilz, CEO der Vectorsoft AG

Low-Code, High-Impact: Dr. Markus Pilz über die Zukunft der Softwareentwicklung mit yeet - im Interview mit Dr. Markus Pilz, CEO der Vectorsoft AG
Dr. Markus Pilz, ein führender Experte für App-Entwicklung, kundenspezifische Softwarelösungen und Cloud-Anwendungen, teilt in einem exklusiven Interview mit Silicon Valley Europe spannende Einblicke in die Welt der modernen Softwareentwicklung. Als Geschäftsführer der Vectorsoft AG, einem Traditionsunternehmen mit über 40 Jahren Erfahrung, hat er 2019 die Leitung übernommen und das Unternehmen mit frischen Ideen und innovativen Produkten wie der Low-Code-Plattform yeet in die Zukunft geführt.
Im Gespräch mit Silicon Valley Europe wird Dr. Pilz erklären, wie yeet den Softwareentwicklungsprozess revolutioniert. Die Plattform ermöglicht es, mit visuellen Werkzeugen und einfachen Drag-and-Drop-Funktionen Anwendungen schneller, effizienter und ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse zu entwickeln. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu grenzenlos – von mobilen Apps bis hin zu komplexen CRM- und ERP-Systemen.
Nun sprechen wir darüber, wie Unternehmen mit yeet Zeit und Kosten in der Softwareentwicklung sparen können, warum gerade Startups und IT-Abteilungen von der Plattform profitieren und welche Zukunftspläne Vectorsoft verfolgt, einschließlich der Integration von KI für noch smartere Anwendungen.
Freue dich auf ein inspirierendes Interview, das sowohl Einsteiger: innen als auch IT-Expert: innen spannende Einblicke in die Möglichkeiten der Low-Code-Technologie bietet.
Silicon Valley Europe: Markus, Du bist seit 2019 Geschäftsführer der Vectorsoft AG. Welche Vision hattest Du für das Unternehmen, als Du die Leitung übernommen haben?
Dr. Markus Pilz: Als ich die Geschäftsführung übernommen habe, war mein Ziel klar: Ich wollte die jahrzehntelange Expertise von Vectorsoft nutzen und gleichzeitig das Unternehmen fit für die Zukunft machen. Innovation und Kundenzentrierung standen für mich im Fokus. Mit yeet haben wir eine Lösung entwickelt, die zeigt, wie wir Tradition und Modernität verbinden, um Unternehmen und Startups gleichermaßen zu unterstützen.
Silicon Valley Europe: yeet wird als Low-Code-Plattform beschrieben. Kannst Du kurz erklären, was Low-Code bedeutet und was Eure Plattform von anderen unterscheidet?
Dr. Markus Pilz: Low-Code steht für die Möglichkeit, Software-Anwendungen mithilfe visueller Werkzeuge und ohne umfangreiche Programmierkenntnisse zu erstellen. Mit yeet gehen wir noch einen Schritt weiter: Unsere Plattform erlaubt nicht nur einfache Anwendungen, sondern auch komplexe Logiken mit Script-Sprachen zu definieren. Das macht uns flexibel und vielseitig – eine Kombination, die uns von No-Code abhebt.
Silicon Valley Europe: Für welche Arten von Anwendungen eignet sich yeet besonders gut und welche Branchen profitieren am meisten von dieser Technologie?
Dr. Markus Pilz: Yeet eignet sich hervorragend für datenzentrierte Anwendungen. Beispielsweise können Unternehmen ihre chaotischen Excel-Sheets in strukturierte, browserbasierte Webanwendungen umwandeln. Branchenübergreifend profitieren Unternehmen, die Daten erfassen, verarbeiten oder anzeigen müssen – von Startups bis hin zu etablierten Konzernen im Bereich Finanzen, Logistik oder Healthcare.
Silicon Valley Europe: Du sprichst von Zeit- und Kosteneinsparungen durch yeet. Wie genau schafft die Plattform diesen Mehrwert für Unternehmen?
Dr. Markus Pilz: Unsere Plattform beschleunigt die Entwicklung um den Faktor fünf bis zehn im Vergleich zur klassischen Programmierung. Das erreichen wir durch intuitive Tools wie Drag-and-Drop-Funktionen, die die Datenbankprogrammierung ersetzen. Unternehmen können so schneller reagieren, Ideen schneller umsetzen und gleichzeitig die Kosten niedrig halten.
Silicon Valley Europe: Wie gewährleistet Vectorsoft die Sicherheit und Skalierbarkeit von Anwendungen?
Dr. Markus Pilz: Die Basis von yeet ist unsere eigene Datenbanktechnologie, die wir in über 40 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt haben. Sie ist bereits bei Kunden weltweit im Einsatz und hat sich durch ihre Stabilität und Skalierbarkeit bewährt. Auch bei hohen Datenvolumen und Userzahlen können wir maximale Betriebssicherheit garantieren.
Silicon Valley Europe: Welche Unterstützungs- und Schulungsangebote bietet ihr euren Kunden, um den Einstieg in die Arbeit mit yeet zu erleichtern?
Dr. Markus Pilz: Wir setzen auf direkten Support durch unser Expertenteam und bieten Workshops, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Ob grundlegende Einführung oder spezifische Projektunterstützung – wir stellen sicher, dass jeder Anwender schnell produktiv arbeiten kann.
Silicon Valley Europe: Welche Rolle wird KI in der Weiterentwicklung von yeet spielen?
Dr. Markus Pilz: KI wird die Entwicklung mit yeet auf das nächste Level heben. Wir planen, generative KI einzusetzen, um zum Beispiel durch visuelle Analysen automatisch Vorschläge für Web-Anwendungen zu generieren. Unser Ziel ist es, die Entwicklung noch einfacher und effizienter zu machen.
Silicon Valley Europe: Wie siehst Du die Zukunft der Softwareentwicklung in den nächsten fünf bis zehn Jahren?
Dr. Markus Pilz: Die Softwareentwicklung wird immer zugänglicher und automatisierter werden. Low-Code und KI in Kombination bieten ultimative Möglichkeiten, um Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig wird der Fokus stärker auf Sicherheit und Nachhaltigkeit liegen – beides Themen, die uns bei Vectorsoft am Herzen liegen.
Silicon Valley Europe: Vielen lieben Dank für diese tollen Einblicke in eure Arbeit und den Ausblick auf die Entwicklung von yeet. Wir sind sehr gespannt, insbesondere auf das Event am 30.01.2025, in dem Du die Plattform vorstellen wirst.