Im Interview mit Florian Kretschmer, Head of Business Development bei workingbits

Die digitale Transformation wird oft geplant und analysiert – aber selten entschlossen umgesetzt. Genau hier setzt das Gespräch mit Florian Kretschmer, Head of Business Development bei workingbits, an. Im Fokus stehen nicht Theorien oder der nächste große Trend, sondern die entscheidende Frage: Warum scheitern so viele Projekte zur digitalen Transformation zwischen dem strategischen Dokument und der tatsächlichen Umsetzung?
workingbits schließt diese Lücke. Während klassische Beratungsfirmen Konzepte liefern und Agenturen diese oft nur technisch umsetzen, verbindet das Unternehmen beides durch einen integrierten Ansatz. Seit über 15 Jahren entwickelt das Team Softwarelösungen, integriert KI in bestehende Geschäftsprozesse und begleitet Unternehmen von der ersten Analyse bis zum laufenden Betrieb – alles intern, ohne Subunternehmer und ohne Unterbrechungen im Projektablauf.
Im Gespräch gibt Florian Kretschmer spannende Einblicke in die Realität der digitalen Transformation: Warum eine ehrliche Analyse wichtiger ist als jedes Lastenheft, wie mittelständische Unternehmen praktisch und leise in das Thema KI einsteigen können und warum Schnelligkeit nicht im Widerspruch zu Qualität stehen muss. Besonders hervorgehoben wird das Versprechen von workingbits, Ergebnisse in nur 30 Tagen zu liefern – während andere Anbieter dafür ein halbes Jahr brauchen.
Darüber hinaus geht es darum, was Unternehmen heute wirklich erwarten: Transparenz statt Blackbox, direkte Kommunikation mit den Umsetzern statt Übergabeprozesse und technisch enterprise-taugliche Lösungen – gepaart mit der Flexibilität eines fokussierten Teams.
Das ist ein Gespräch, das nicht nur Fragen stellt, sondern konkrete Antworten liefert – für alle, die ihre digitale Transformation nicht mehr nur planen, sondern endlich umsetzen wollen.
Silicon Valley Europe: Herr Kretschmer, viele Unternehmen haben eine große Lücke zwischen strategischer Beratung und tatsächlicher Umsetzung. Warum scheitern Ihrer Meinung nach so viele Projekte zur digitalen Transformation an dieser Stelle?
Florian Kretschmer: Das Kernproblem ist immer dasselbe: Da sitzen Leute, die Konzepte schreiben, und da sitzen Leute, die Code schreiben – und oft versteht niemand von beiden, was der andere macht. Klassische Beratungsfirmen liefern ein strategisches Dokument, das auf dem Papier toll aussieht. Dann wird es an eine Agentur übergeben, und plötzlich wird klar, dass die Hälfte davon technisch gar nicht so umsetzbar ist wie gedacht. Oder es dauert dreimal so lange, weil grundlegende Fragen im Konzept nicht beantwortet wurden.
Das erleben wir regelmäßig: Ein Unternehmen kommt zu uns, nachdem es 50.000 Euro oder mehr in eine Digitalstrategie investiert hat – und am Ende liegt ein 80-seitiges PDF vor, aber kein einziger Prozess läuft. Das ist für alle Beteiligten frustrierend.
Wir machen es anders. Wir beraten und setzen um – mit demselben Team. Die Leute, die beim Kunden die Anforderungen aufnehmen, sind dieselben, die später den Code schreiben. So gibt es keine Übersetzungsverluste und keine unangenehmen Überraschungen. Deshalb können wir so schnell liefern.